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Ich glaube, dass die japanischen Kinder sich heutzutage zwei Problemen gegenübersehen. Das erste ist „das Problem der sinkenden akademischen Standards“. Das zweite ist „das Problem des Geistes“. Für das erste gibt es eine Lösung: indem wir in unseren privaten Nachhilfeschulen Bildungsdienstleistungen erbringen.
Ich denke, dass wir auf unsere Weise die akademische Entwicklung der Kinder fördern können. Das letztere ist jedoch weitaus ernster. Zum Beispiel werden die Japaner, besonders die Kinder, gleichgültiger gegenüber anderen und wissen das, was man ihnen gibt, nicht zu schätzen. Ich frage mich, ob dieses Phänomen der Grund für die Entwicklungen im Bereich Kriminalität ist, die es früher nicht gab. Ich stellte mir die Frage, „Wie kann ich die Herzen der Kinder bereichern“ und kam zu dem Schluss, dass ein Anime die Antwort sein könnte.
Indem wir Anime als Ausdrucksmedium einsetzen, können wir Kindern leicht unsere Botschaft vermitteln. Animation hilft auch dabei, Elemente der Unterhaltung in die Bildung einzufügen, eine Welt des „Edutainment“ zu erschaffen, indem Unterhaltung und Bildung vereint werden. Anders ausgedrückt, Animation befähigt uns, Kinder zu unterhalten und gleichzeitig ihren Geist zu bereichern. Unser Ziel ist es, einen Anime zu produzieren, der familienorientierte Unterhaltung bietet, die allen Altersgruppen gefällt.
Die Geschichte ist zwar fiktiv, aber sie reflektiert doch meine eigenen Kindheitserlebnisse. 1956 war ich ein Freshman in der Junior High School in Kiba, Tokio. Das ist mein Heimatort, wo ich aufwuchs, und wo die Handlung spielt. Die Episoden über eine neue Schülerin und den Tod von Klassenkameraden sind beides wahre Geschichten, die in meiner Kindheit passiert sind.
Aber es steckt mehr dahinter, dass die Geschichte im Jahr 1956 angesiedelt ist.
Wie die Wirtschaftszeitung „Keizai Hakusho“ (Wirtschaftliches Weißblatt) erklärte: „Der Nachkrieg ist bereits vorbei.“ Japan stand kurz vor einem rapiden wirtschaftlichen Wachstum. Ich kann jedoch nicht anders als mich zu fragen, ob wir Japaner während des halben Jahrhunderts, das seit dem Ende des Krieges verging, den „spirituellen Reichtum“ und die einzigartige Kultur und Traditionen verloren haben, die wir einst so wertschätzten. Es ist lange her, seit ich das letzte Mal hörte, wie Kinder Doyo-Lieder sangen. Lasst uns wiederentdecken, was wir vergessen haben, das ist die Botschaft, die ich mit dem Publikum teilen möchte.
Gleichzeitig lege ich dadurch, wie man mit dem Tod zweier Menschen im Film umgeht, eine starke Betonung darauf, dass der Gedanke, anderen zu helfen und sich um sie zu sorgen ein wichtiges Thema in der Geschichte ist. Zwei Filmfiguren sterben, eine wegen des Krieges, die andere bei einem Unfall. Aber beide Figuren leben in den Herzen derer, die sie kannten, weiter, weil sie ein „Seelenband“ verbindet. Ich hoffe, dass dieser Film Kindern die Möglichkeit gibt, über ihre eigenen Leben und das der anderen nachzudenken.
Wenn großartige Musik auf großartige Bildern und eine großartige Geschichte trifft, zieht das Endergebnis mehr und mehr Kinder an. Musik hat etwas, das unsere Seelen berührt. Genau das ist der Grund, weswegen ich im Film Doyo betone. Außerdem, wie ich schon sagte, ist eine der Schlüsselkomponenten des Films die Wiederentdeckung japanischer Werte. Ich möchte, dass die Japaner erkennen, dass japanische Doyo, genauso wie Tsugaru Shamisen, in übersee seit einiger Zeit hoch geschätzt werden. Dank Herrn Tsutomu Aragaki, KOKIA und den Chören, einschließlich des Suginami Kinderchores, denke ich, dass die Gesamtqualität von „Mein Heimatland Japan“, besonders auf der musikalischen Seite, sehr gut ist, sogar noch besser als mein erster Film.
2006 feiern wir den 30. Jahrestag der Gründung von WAO. Als Jubiläumsevent planen wir eine landesweite Sondervorführung für die Schüler an unseren Schulen und unsere Geschäftspartner. Den allgemeinen Kinostart erwarten wir für diesen Herbst oder Winter. Wir werden „Mein Heimatland Japan“ ganz wie „NITABOH“ auf verschiedene Weisen bewerben. Wir werden z.B. das digitale Movie Caravan Project um 2007 herum starten, und den Film bei verschiedenen internationalen Filmfesten einreichen. Wir versuchen auch, die guten Beziehungen zu den Orten zu erhalten, mit denen wir durch unsere Bildungsdienste und die Aufführungen von „NITABOH“ zusammenarbeiten, und wir würden unseren neuen Film „Mein Heimatland Japan“ und seine Botschaft einem großen Publikum nahebringen.